Am Anfang war das Garn.

Am Anfang war das Garn. Und ein Unternehmer mit Visionen. Im Jahr 1913 gründete Julius Heywinkel eine Segeltuchweberei in Osnabrück. Er verstand nicht nur sein Handwerk, sondern auch die Zeichen der Zeit und schaffte es deshalb, die damalige Heywinkel GmbH so am Markt zu positionieren, dass dem Unternehmen auch nach dem Tod des Gründers die Tore zur Welt offen standen.

Expansion, Innovation, Veränderung: Die heutige Heytex Gruppe war immer in Bewegung. In einer hochdynamischen Branche wie der der technischen Textilien liegt auch hier ein Teil der Wurzel des Erfolgs. Mit vier Tochtergesellschaften und einem umfassenden Produktportfolio nimmt die Heytex Gruppe heute eine Ausnahmestellung auf dem Weltmarkt der technischen Textilien ein, die hinsichtlich Erfahrung, Kompetenz und Innovationskraft ideale Voraussetzungen für weitere 100 Jahre Unternehmenserfolg bietet!

Anfänge

1913

Der damals 35-jährige Julius Heywinkel gründete in Osnabrück eine Segeltuchweberei. Geboren wurde er als Sohn eines Bielefelder Webereifachmanns. Nach einer Weber-Lehre zog es ihn zunächst ins Ausland: in Schweden sammelte er viele Erfahrungen, die er sich mit der Gründung seines eigenen Unternehmens, der Julius Heywinkel GmbH, zunutze machte. Von Anfang an standen technische Anwendungen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die maritime Seefahrt: Segeltuch aus Baumwolle diente als Planenstoff für Kutschen und Autos und kam außerdem als Material zur Abdeckung von Behältern zum Einsatz.
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1940er Jahre

Die Julius Heywinkel GmbH wuchs schnell und beschäftigte in den 1930er Jahren bereits über 60 Mitarbeiter. In den 40ern waren es schon rund 100. Längst wurden die Produkte nicht mehr nur für den heimischen Markt in der Region Osnabrück produziert, sondern traten nach Verlassen der Weberei ihre Reise ins ganze Land an. Gefertigt wurden neben klassischen Planen und Tuch nun auch Zelte und Großzelte aus Segeltuch. Diese forderten eine besondere Färbung und Imprägnierung, die Julius Heywinkel in der Firma ließ und am eigenen Standort sicherstellte.
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1950er Jahre

Eine kluge Entscheidung! Auf Basis der Kompetenz in Färbung und Imprägnierung konnte Julius Heywinkel seine Segeltuchweberei in den Nachkriegsjahren fest im deutschen Markt etablieren.
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1957

Ein Jahr vor seinem Tod entschied sich der kinderlose Unternehmer, den Fortbestand seiner Firma durch ihren Verkauf an einen seiner größten Kunden, den Osnabrücker Automobilzulieferer Wilhelm Karmann GmbH, auch über sein eigenes Leben hinaus zu sichern. Ab jetzt standen Expansion auf der Tagesordnung und die frühe Erkenntnis, dass dem Trendmaterial PVC die Zukunft gehört.
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Spezialisierung

1961

Mit der Inbetriebnahme der ersten Beschichtungsanlage für polyesterbasiertes Gewebe mit einer Warenbreite von bis 1,5 Metern wurde der Grundstein für die Heytex Erfolgsgeschichte als weltweit anerkannter Beschichtungsspezialist. In erster Linie wurden nach wie vor LKW-Planen und Planen für sonstige Anwendungen produziert und beschichtet.
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1972

Eine Beschichtungsanlage für textile Gewebe bis zu 1,8 Metern Warenbreite wurde in Betrieb genommen.
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1978

Heytex beginnt mit der Produktion von Material für Sportmattenbezugsstoffe.
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1984

Es folgen die Produktion von Zelten auf Polyesterbasis mit PVC-Beschichtung (anstelle des bisherigen Segeltuchs). Ebenfalls startet die Produktion von ersten Textilien für den architektonischen Einsatz.
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1986

Mit der Einrichtung der ersten Inhouse-Beschichtungsanlage für Warenbreiten von bis zu 3,2 Metern stellt Heytex die Weichen, um weitere Branchen versorgen und weitere Märkte erobern zu können.
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1987

Innovatives Highlight: Mit der Vorstellung des weltweit ersten flexiblen Backlits für den großformatigen Digitaldruck steigt Heytex in den lukrativen Print Media Markt ein.
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1988

Heytex erweitert sein Sortiment zunächst um Abdeckungen für Swimmingpools, dann um Produkte für die Bootherstellung.
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1989

Und weiter geht’s: jetzt auch mit Ölsperren und flexiblen Behältern für die Lagerung von unterschiedlichen Flüssigkeiten sowie weiteren neuen Produkten.
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Expansion

1993

Mit der Gründung von Tochtergesellschaften wird Heytex endgültig zum Global Player. 1993 erfolgt zunächst die Gründung der Heytex Neugersdorf GmbH in Sachsen durch die Übernahme der ehemaligen Firma Herzog. Hier kommt die Schmelzwalzen-Kalander-Beschichtungsanlage zum Einsatz, die es ermöglicht, nach und nach weitere, technisch hochanspruchsvolle Produktgruppen in das Heytex-Sortiment aufzunehmen, wie beispielsweise Biogasmembranen.
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1997

Am Hauptsitz in Osnabrück wird eine der weltweit ersten 5-Meter-Hochleistungs-Beschichtungsanlagen in Betrieb genommen. Diese Investition eröffnet Heytex insbesondere im Boom-Markt der Druckmedien für den L bis XXL-Digitaldruck attraktive neue Absatzmöglichkeiten.
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2000

Das neue Jahrtausend beginnt für die Heywinkel-Gruppe mit einem Umzug: Das Unternehmen verlagert seinen Hauptsitz von Osnabrück ins benachbarte Bramsche. Der Grund dafür ist einfach: Der Standort Osnabrück war infolge des Wachstums schlicht zu klein geworden. Bramsche ist noch heute der Hauptsitz der Heytex Gruppe.
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2006

Auf nach China! 2006 gründet Heytex sein zweites Tochterunternehmen Heytex Technical Textiles in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu. Von hier aus wird seitdem nicht nur der gesamte asiatische Markt bedient; in China produziert Heytex zudem seine laminierten Textilien und Gewebe, um auch Märkte mit einem weniger ausgeprägten Anforderungsprofil beliefern zu können.
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Strukturwandel

2007

Zeit für Veränderung: Die Heywinkel-Gruppe wird durch die NORD Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH übernommen. Es folgen Umstrukturierungen der Heywinkel-Gruppe in die Heywinkel Holding GmbH, die Heyform Bramsche GmbH (ehemals der Unternehmensbereich Systeme & Komponenten der Julius Heywinkel GmbH) und die Heytex Bramsche GmbH (ehemals der Unternehmensbereich Technische Textilien). Zur Heytex Bramsche GmbH gehören die beiden Tochtergesellschaften Heytex Neugersdorf GmbH in Sachsen und Heytex Technical Textile (Zhangjiagang) Co. Ltd. in der Volksrepublik China.
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2008

In Bramsche wird eine hochmoderne Beschichtungsanlage für Warenbreiten bis zu 3,2 Metern in Betrieb genommen.
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2012

Mit der Gründung der dritten Tochtergesellschaft, Heytex Corporation in den USA, Hendersonville, North Carolina, wird eine zweite, wichtige Basis für die globalen Ambitionen der Heytex Gruppe gelegt.
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2013

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) erwirbt die Heytex Bramsche GmbH. Die Deutsche Beteiligungs AG zählt zu den führenden deutschen Private-Equity-Gesellschaften und ist seit 1965 eine zuverlässige Adresse in der Eigenkapital-Finanzierung erfolgreicher Unternehmen.
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2015

Heytex erwirbt die BondCote Corporation mit Sitz in Pulaski, Virginia, USA und setzt so weiter auf Wachstum. Das 1949 gegründete Unternehmen ist mit seinen ca. 80 Mitarbeitern auf die Herstellung von beschichteten und laminierten Textilien unter anderem im Bereich Militär, Dach, Umwelt, Landwirtschaft, Freizeit und Sport spezialisiert. Mit nun vier Produktionsstandorten in Bramsche, Neugersdorf, Pulaski und Zhangjiagang produziert die Gruppe künftig auf drei Kontinenten. Darüber hinaus kümmert sich BondCote künftig um Vertrieb, Technik und die Logistik aller Heytex Produkte in Nordamerika.
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